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Knapp zwei Monate ist es nun her, als der Dienstunfall von KBM Stefan Schick den Landkreis erschütterte. Am 17. Januar war der Kreisbrandmeister bei einer Blaulichtfahrt zu einem Einsatz von der Straße abgekommen und schwer verunglückt.

Vor allem für die Kameraden seiner Heimatwehr aus Mehring, in deren Schutzgebiet sich der Unfall ereignete, war es keine einfache Aufgabe, den Schwerverletzten, welcher eigentlich selbst Hilfe leisten wollte, aus dem Dienstwagen zu retten. Mindestens genau so groß wie die Bestürzung, war aber auch von Anfang an die Unterstützung, die man Stefan Schick von Seiten der FF Mehring und der Kreisbrandinspektion im Namen aller Feuerwehren des Landkreises zukommen ließ. Noch am Tag des Unfalls begann eine bis heute andauernde Odyssee. Während im Kreiskrankenhaus Altötting erste medizinische Maßnahmen ergriffen wurden, erforderte die Schwere der Verletzungen schnell eine Verlegung in die Unfallklinik Murnau, wo weiterhin am Gesundheitszustand gearbeitet wird. "Der Unfall hat mein Leben innerhalb von Sekunden schlagartig verändert. Ich bin seitdem auf den Rollstuhl angewiesen und aktuell querschnittsgelähmt", erklärt der früher so körperlich aktive Kreisbrandmeister, welcher nun bereits erste sportliche Erfahrungen in einer Rollstuhlbasketballgruppe gesammelt hat. "Eine große Stütze war und ist mir der Zuspruch aus den Kreisen der Feuerwehr und vor allem von meiner Ehefrau Diana und Tochter Nadine, sowie dem Rest meiner Familie. Ohne sie wäre meine Situation noch viel schwerer zu ertragen", erzählt Schick weiter. Zu den Unterstützern seit der Stunde des Unfalls zählt auch Kreisbrandrat Werner Huber, welcher sich regelmäßig bei Krankenbesuchen vom Fortschritt der Genesung überzeugt. "Stefan Schick ist nicht nur menschlich, sondern auch durch sein enormes feuerwehrtechnisches Fachwissen ein starker Rückhalt für die Feuerwehren des Landkreises Altötting. Wir schätzen ihn sehr und setzen alles daran, dass er uns mit seinen Fähigkeiten auch weiterhin zur Verfügung stehen kann", so KBR Huber. Auch in seiner Heimatwehr ist Stefan Schick "eine Bank" und hat die Geschicke der Feuerwehr Mehring in den letzten Jahrzehnten maßgeblich mitgestaltet. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung wurde Stefan Schick in Abwesenheit für 30 Jahre aktive Dienstzeit geehrt und zum Brandmeister befördert. Eine Delegation der Wehr, bestehend aus den beiden Kommandanten Jürgen Eder und Josef Wengbauer jun., sowie den beiden Vorständen Johann Ertl und Stefan Forster, sowie Kurt Christl, nahm die Beförderung und Ehrung wenige Tage später in der Unfallklinik Murnau vor.

Kreisfeuerwehrverband und Kreisbrandinspektion wünschen Stefan Schick weiterhin alles erdenklich Gute auf dem Wege seiner Genesung.

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